Oberstdorf

Podolski schöpft neuen Mut

12. Januar 2011

Lukas Podolski sieht den Bundesligisten 1. FC K?ln trotz Abstiegsgefahr auf einem guten Weg. “Die Verantwortlichen um Claus Horstmann, Wolfgang Overath und Jürgen Glowacz haben aus meiner Sicht in der letzten Zeit positive Dinge auf den Weg gebracht”, sagte Podolski der Zeitung “Express”.Als Beispiele nannte er die Verpflichtung des neuen Sportdirektors Volker Finke zum 1. Februar, die Winter-Transfers und die Entscheidung, an Trainer Frank Schaefer festzuhalten.

“Diesen Weg müssen wir gemeinsam mit unseren Fans gehen”, sagte Podolski. Allerdings verhehlte der 25-J?hrige nicht, “dass es in der Hinrunde Spiele gab, die man natürlich nicht sch?nreden kann und darf”. Vor dem Rückrundenstart am 16. Januar (ab 17:30 Uhr im Live-Ticker bei eurosport.yahoo.de) bei Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern liegt die Podolski-Mannschaft vor Borussia M?nchengladbach und dem VfB Stuttgart auf Relegationsplatz 16.

Mit der Frage, ob er anstelle von Youssef Mohamad Spielführer der K?lner Mannschaft werde, besch?ftigt sich Podolski nach eigenem Bekunden nicht. “Entscheidend ist doch, dass jeder einzelne auf dem Platz Verantwortung übernehmen muss”, erg?nzte er.

Oberstdorf - Wundertüte Martin Schmitt

12. Januar 2011

Der Traum von einem Sieg bei der Vierschanzentournee wird sich für Martin Schmitt auch im 15. Anlauf nicht erfüllen. Im Herbst seiner Karriere hat der viermalige Weltmeister die Weltspitze aus den Augen verloren, die Chancen auf Podestpl?tze sind trotz eines intensiven Sondertrainings gleich null.”Bei der Tournee will ich von Beginn an jeden Sprung nutzen, um noch besser zu werden. Wenn es optimal l?uft, kann ich unter die Top 10 kommen. Die Favoriten für den Gesamtsieg sind aber andere”, erkl?rte Schmitt vor dem Auftaktspringen in Oberstdorf.

Für Bundestrainer Werner Schuster ist der 32-J?hrige, der dem deutschen Skisprung mit seinen Erfolgen kurz vor und nach der Jahrtausendwende zu einem l?ngst wieder abgeebbten Boom verhalf, nicht mehr die Nummer 1 im DSV-Team.

Chance für die junge Generation

“Es ist nicht damit zu rechnen, dass er ganz nach vorne springt”, meinte der Chefcoach. Die Kohlen sollen Jüngere, wie Severin Freund oder Pascal Bodmer, aus dem Feuer holen.

Immerhin hat Schuster den einstigen Vorzeigespringer des Deutschen Skiverbandes, der bei den Fans trotz seiner seit nunmehr fast zehn Jahren anhaltenden Sieglosigkeit immer noch hoch im Kurs steht, nicht ganz abgeschrieben.

Der Knoten wird platzen

“Bei Martin bin ich am zuversichtlichsten von den arrivierten Springern, dass er noch die Kurve kriegt. Er ist von seiner richtigen Form zwar noch ein Stück entfernt. Aber früher oder sp?ter wird bei ihm der Knopf aufgehen”, sagte Schuster.

Nach einem verkorksten Saisonstart mit Platz 23 in Lillehammer als bisher bestem Ergebnis hatte Schmitt die Tournee-Generalprobe in Engelberg ausgelassen und in Sonderschichten vor den Festtagen verbissen um seine Form gek?mpft.

Wie weit er dabei vorangekommen ist, wird sich in der Qualifikation für das Auftaktspringen in Oberstdorf zeigen. “Ich habe mich vor allem mit Anfahrt, Absprung sowie der ersten Flugphase besch?ftigt und dabei wieder Sicherheit und Vertrauen in den Sprung bekommen”, berichtete Schmitt.

Auch mit der Materialabstimmung ist er zufrieden. Nun muss Schmitt das alles nur noch auf der Schanze umsetzen. “Er hat einen intensiven Prozess durchlaufen, das Training wird sich auswirken. Für uns alle w?re es natürlich am angenehmsten, wenn dies schon bei der Vierschanzentournee der Fall ist. Wie weit es noch für vordere Pl?tze reicht, müssen wir abwarten”, erkl?rte Schuster.

Ohne Routiniers geht es nicht

Der Bundestrainer wei?, dass er beim ersten Saison-H?hepunkt nicht nur auf die Jugend setzen kann. “Wir werden die Arrivierten noch brauchen, ohne sie geht es noch nicht”, r?umte er ein. Dies trifft vor allem auf Schmitt zu. Sportlich ist der Mannschafts-Olympiasieger von 2002 vielleicht zu ersetzen, als Aush?ngeschild einer ganzen Sportart garantiert noch nicht.

Schmitt sch?tzt seine Situation sehr realistisch ein. “Ich kriege schon mit, was über mich geredet wird. Ich wei? aber, was ich für meinen Sport und meine Entwicklung getan habe. Ich zerflie?e deshalb nicht im Selbstmitleid, sondern schaue nach vorne”, sagte der Routinier.

Wunderdinge verspricht er den Fans nicht, denn mit zunehmendem Alter f?llt es ihm immer schwerer, mit den Jüngeren mitzuhalten. “Ich sehe ja auch im Training, dass es nicht so l?uft. Und ich merke: Andere sind besser, der Abstand ist gro? - da kommen dann gleich die Zweifel. Um einen kompletten, wettkampftauglichen Sprung zu haben, muss ich hart arbeiten”, sagte Schmitt.

An ein Karriereende verschwendet er trotzdem keinen Gedanken: “Ich habe für mich schon entschieden, dass ich nach dieser Saison nicht aufh?re.”

Oberstdorf - Vier gewinnt! Die heißen Favoriten

12. Januar 2011

Die deutschen Skispringer gelten im Kampf um den Gesamtsieg bei der 59. Vierschanzentournee als chancenlos und werden bei den Wettbewerben in Oberstdorf, Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und Bischofshofen nur eine Au?enseiterrolle spielen. Die Favoriten kommen aus ?sterreich, Polen und der Schweiz.Vorhang auf für den Kampf der “K?nige der Lüfte”: ?sterreichs Top-Duo Thomas Morgenstern und Andreas Kofler will der Alpenrepublik den dritten Tournee-Gesamtsieg in Serie bescheren, doch auch Vierfach-Olympiasieger Simon Ammann aus der Schweiz und Polens Skisprung-Held Adam Malysz sind hei? auf das Siegerauto im Wert von über 30.000 Euro.

Das Star-Quartett wird der 59. Internationalen Vierschanzentournee nach Ansicht vieler Experten den Stempel aufdrücken und den Erfolg unter sich ausmachen. Davon ist auch Bundestrainer Werner Schuster überzeugt. Allerdings will sich der deutsche Chefcoach nicht auf einen Sieger festlegen.

“Thomas Morgenstern ist hungrig, hat noch nie gewonnen und geh?rt auf jeden Fall zum Kreis der Favoriten. Andreas Kofler ist definitiv wieder in der Spur, seinen Titel zu verteidigen. Adam Malysz kommt in die G?nge und z?hlt zum Favoritenkreis. Und ich würde auch Simon Ammann nicht abschreiben. Wenn der irgendwann wieder seinen gebogenen Stab nimmt, dann springt er fünf bis acht Meter weiter und würde das Ding gewinnen. Das traue ich ihm zu”, sagte Schuster.

Morgenstern ganz locker

Bei den Buchmachern ist Weltcup-Spitzenreiter Morgenstern der Top-Favorit. Der 24-J?hrige, der in dieser Saison vier Wettbewerbe in Serie gewann, legt eine bei ihm bisher ungekannte Lockerheit an den Tag. “Ich habe mir lange genug Gedanken gemacht über Ergebnisse, Platzierungen, andere Leute und und und. Ich m?chte jetzt meinen Weg gehen, m?chte Spa? haben”, berichtete Morgenstern und fügte hinzu: “Ich zerbreche mir nicht den Kopf über den Tourneesieg, sondern will einfach weiterhin mit Freude Skispringen.”

Der dreimalige Olympiasieger hat in den vergangenen Monaten nicht nur an seiner Technik und dem Material gefeilt, sondern sich als Pers?nlichkeit weiterentwickelt. “Ich habe sehr viel an mir gearbeitet, es steckt ja auch sehr viel Potenzial in mir. Ich will auf meine F?higkeiten vertrauen und wei?, dass ich sehr gut Skispringen kann. Aber es ist nicht das Wichtigste in meinem Leben”, sagte Morgenstern.

Kofler: “Grand Slam” ist m?glich

Sein sch?rfster Widersacher kommt aus dem eigenen Lager und ist ?hnlich locker drauf: Andreas Kofler. Der Titelverteidiger, der bei Olympia 2006 im Einzel um 0,1 Punkte von Morgenstern distanziert worden war und deshalb “nur” zwei Olympiasiege mit dem Team holte, verspürt ebenfalls keinen Druck. “Ich gehe es sehr gelassen und mit sehr viel Vorfreude an, weil ich schon einen Tournee-Gesamtsieg in der Tasche habe”, meinte Kofler.

Mit seinem Sieg bei der Generalprobe in Engelberg machte der 26-J?hrige deutlich, dass der Weg zum Tournee-Gesamterfolg erneut nur über ihn führt. Kofler h?lt es nicht einmal für ausgeschlossen, dass der “Grand Slam” von Sven Hannawald aus dem Jahr 2001/02 mit vier Siegen in allen vier Springen wackeln k?nnte. “Ich glaube, dass es etwas ganz Besonderes war, was Sven gemacht hat. Aber so etwas kann immer passieren, dass hat man ja bei Thomas gesehen. Es kann auch bei der Tournee passieren, aber erzwingen kann man es nicht”, sagte Kofler.

Ammann in Lauerstellung

?sterreichs Cheftrainer Alexander Pointner ist zuversichtlich, dass seine Schützlinge zum dritten Mal nacheinander triumphieren. Das war bisher nur den Norwegern durch Bj?rn Wirkola (1966/67-1968/69) gelungen. “Tiefstapeln braucht man überhaupt nicht. Ich sehe momentan im Skisprungzirkus zwei Ausnahme-Athleten: Morgenstern und Kofler”, sagte Pointner.

Allerdings lauert da noch “überflieger” Ammann, der nach seinen zwei olympischen Goldmedaillen von Vancouver neue Ziele anvisiert. “Ein Tourneesieg fehlt mir noch. Das war immer eine Nuss, die ich nicht knacken konnte. Vom Kopf her bin ich besser denn je aufgestellt. Thomas Morgenstern springt extrem stark, Andreas Kofler auch. Aber ich sehe trotzdem eine Chance für mich”, erkl?rte Ammann.

Hallo Welt!

8. August 2006

Willkommen zur deutschen Version von WordPress. Dies ist der erste Artikel. Du kannst ihn bearbeiten oder löschen. Um Spam zu vermeiden, geh doch gleich mal in den Pluginbereich und aktivier die entsprechenden Plugins. So, und nun genug geschwafelt - jetzt nichts wie ran ans Bloggen!



Asiatische Kommode | Aktien Rostock | Urlaub buchen Leipzig | Garten Blumenkübel | DVD Verpackungen |

Ein kostenloser Blog von blogservice.de